Modernes Sport-Karate Alsdorf

Hoengener Turnclub 1893 e.V.

Kampftraining mit SchĂĽtzern: Vor- oder Nachteil?

Es bleibt noch das Bedenken, ob man für die Notwehr doch besser vorbereitet sei, wenn man auch im sportlichen Training und Kämpfen die Schläge tatsächlich, d.h. mit vollem Impakt ausführt (voll draufhaut), wobei dann Handschützer und evtl. auch andere gepolsterte Schützer verwendet werden. Unbeachtet der sonstigen Qualitäten eines derartigen Trainings, soll man zunächst darauf aufmerksam werden, dass man mit Schützern anders kämpft als ohne sie. In einer Notwehr gibt es eben keine Schützer. Aber man soll noch etwas Wichtigeres berücksichtigen. Nämlich, dass man die Schläge nicht nur erteilt, sondern auch abbekommt, und zwar nicht nur sporadisch im Kampf, sondern gar regelmäßig im Training. Dabei ist schon allgemein bekannt, dass jeder Schlag zum Kopf eine – je nach Stärke des Impakts leichtere oder schwerere – Gehirnerschütterung verursachen kann, auch wenn man einen Kopfschutz trägt, wobei einige Millionen Gehirnzellen absterben. Hinsichtlich dessen muss man selbst entscheiden, was man mit seinem Kopf macht, insbesondere wenn man als Schüler/in, Student/in oder diplomierte/r Experte/in auf seine Kopfleistung angewiesen ist. In dieser Hinsicht ist ein wesentlicher Unterschied, wenn man im Training und im Wettkampf gezielt und gewollt durchschlägt, oder, wie im MSK, seinen und des Gegners Kopf trotz der effektiven Angriffe nicht tatsächlich trifft (Treffer ohne Impakt!)