Modernes Sport-Karate Alsdorf

Hoengener Turnclub 1893 e.V.

Kampfentfernung bestimmt Kampfweise

Die Frage ist also nicht „weich“ oder „hart“, sondern, auf welcher Entfernung wird gekämpft. Schon die alten Griechen haben in ihrem Allkampf (pankration) vor 3000 Jahren – also lange vor jeglichen heute so populären fernöstlichen Kampfkünsten (martial arts) – diesbezüglich den Kampf mit Schlägen und Kicks (ortomachia) vom Nahkampf (ortopalkration) und Bodenkampf (kilisis), wo auch Hebel und Würger angesetzt wurden, unterschieden. Heutzutage stehen hier sportliche Formen zur Verfügung: Karate zum Kampf auf Schritt-, und Halbnahdistanz, und Judo zum Nah- und Bodenkampf. Die üblichen Karateangriffe wendet man an, bevor man sich gegenseitig anfassen kann. Kommt es einmal so weit, ergibt sich die Gelegenheit zum Karatenahkampf oder zu Judoangriffen, die dann auch in der Bodenlage, falls sie sich ergibt, fortgesetzt werden können. Im MSK verfolgen wir jedoch das Konzept, dass man während des Kampfes auf seinen Füßen bleiben muss. Verliert man doch mal das Gleichgewicht, wird der Gegner mit runtergezogen und an der Fortsetzung des Kampfes gehindert. Insofern wird man durch MSKAI-Training technisch wie taktisch auf alle Kampfphasen bzw. -entfernungen vorbereitet.