Modernes Sport-Karate Alsdorf

Hoengener Turnclub 1893 e.V.

Kämpfen können ist ein Vorteil

SvKnie1

Dazu kommt noch, dass die meisten Karateeinsteiger ihren Wunsch k√§mpfen k√∂nnen zu wollen, nicht ohne weiteres zuzugeben wagen. Insbesondere die intellektuelle Jugend hat dabei gro√üe Skrupel. Man sch√§mt sich, dass man solche als primitiv geltende Bed√ľrfnisse nach ‚ÄěSich-schlagen-k√∂nnen‚Äú hat. Man sucht unbewusst nach irgendwelchen edlen und sch√∂ner klingenden Vorw√§nden, wie z.B., dass man gekommen ist, weil man beim Karate besonders wirkungsvoll die K√∂rperkoordination und Selbstbeherrschung lernt, oder dass man einen Sport mit betonten geistigen Werten trainieren will, dass man seinen Geist und K√∂rper verbinden, seine ‚ÄěMitte‚Äú finden, oder – der totale Gegensatz – etwas abnehmen, oder aber einfach Spa√ü haben will, dass man schneller, st√§rker bzw. wendiger und gelenkiger werden will etc.

Aber schon das erste Training bringt den Teilnehmern die Erleichterung. Durch die Einf√ľhrungserkl√§rung wird allen deutlich, dass Karate ein Kampf-Sport ist, wo eben in sportlicher Form zu k√§mpfen gelernt wird. Was nat√ľrlich ohne K√∂rperkoordination, Schnelligkeit, Kraft, Selbstkontrolle etc. nicht geht. Auch wird es ihnen klar, dass k√§mpfen zu k√∂nnen keine Schande ist – es war schon immer ein begleitender Bestandteil des Menschenlebens. Gebunden an einen Ehrenkodex geh√∂rten in der Geschichte auch Kampffertigkeiten zu Zivilisationsg√ľtern. In ihrer sportlichen Form stellen sie heute einen Teil des Kulturgutes unserer Gesellschaft dar. Es ist in mehreren Hinsichten vorteilhaft und gesellschaftlich positiv, systematisch und regelm√§√üig zu trainieren und k√§mpfen zu lernen (siehe hier das Kapitel: Emeskai ‚Äď die moderne Sport-Karateschule).